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Re: Frage zu Lackporlingen

Der Juergen, (vor 5094 Tagen) @ UmUlmHerum

Wenn sich die Verfasser wirklich
Mühe gegeben hätten, so hätten sie anhand der Masse ("Gewicht")
der Sporen und der Strömungsgeschwindigkeiten die Flugbahnen berechnen
können... wobei auch die Modellierung der Hutoberfläche kombiniert mit den
Strömungsverhältnissen mit den heutigen digitalen Methoden (3D-Vermessung
+ Finite Elemente etc.) realisierbar sein sollte.

Meine Hypothese (keine Theorie!): Sporen sind sehr leicht, sie gehen als Partikel bei geringsten (nicht mehr messbaren) Luftbewegungen in das sogenannte Luft-Plankton über. Sporen sind also eher Schwebeteilchen als Wurfgeschosse, die einer Ballistik unterliegen. Also so mit Newton'scher Physik Flugbahnen berechenen wollen, ist meiner Ansicht nach ein sinnloses Unterfangen.

Ich würde eine Spezial-Kamera aufstellen, die unterschiedliche Luftdichten visualisieren kann, und dann die Luftbewegungen um so eine Konsole sichtbar machen.

Aber ich habe bisher keine Literatur zu diesem Phänomen gelesen, vielleicht sind es ja doch Konidien, die auf der Oberfläche produziert werden, keine Ahnung.

Grüßle
Jürgen

P.S.: Die Fotos von Ganoderma spec. im Artikel sind übelst Überbelichtet. Sowas in einem wissenschaftlichen Artikel ist einfach nur schlampig. Auch wird überhaupt nicht diskutiert, was für Möglichkeiten schon von anderen Forschern (Mykologen, Physikern) in Betracht gezogen wurden, das ist "Philosophieren im luftleeren Raum".

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