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Re: Darum geht´s doch gar nicht!

Birgit, (vor 5092 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens und Gabor,

Hansen (1958) geht hervor, daß die Huthaut der Ganoderma-Arten von
Palisadenzellen gebildet wird, die bei G. resinaceum z . T. 3—5 sterigmen-
artige Fortsätze haben . Es liegt nahe, in den Palisadenzellen degenerierte
Basidien zu sehen. Weitere anatomische Untersuchungen zu diesem Problem
wären sehr erwünscht . Jedenfalls unterscheiden sich bei 4 von mir unter-
suchten Ganoderma-Arten die auf der Hutoberfläche gebildeten Sporen in
Größe und Form nicht von den in den Röhren gebildeten Sporen .

er sagt vor allen Dingen in diesem Zitat, dass die Sporen, die er auf der Hutoberfläche fand - ganz unabhängig davon, wie sie entstanden sind - sich in nichts von den in der Röhre gebildeten Sporen unterscheiden. Konidiensporen sollten doch eigentlich schon anders aussehen. Wie ich oben schon mal gesagt habe, finde ich regelmäßig beim Mikroskopieren von beliebigen Pilzen normale Sporen auf der Hutoberfläche.
Zieht man thermische Wirbel in Betracht können natürlich Sporen auf die Hutoberfläche transportiert werden, ich jedenfalls bin noch nicht überzeugt davon, dass bei Lackporlingen auch auf Grund der möglichen hohen Sporenzahl - wie schon von Gabor und auch mir vermutet - überproportional viele Sporen auf der Hutoberfläche landen. Der Großteil der Sporen kann durchaus vom Wind mitgetragen und so weit verteilt sein, dass sie optisch nicht auffallen.

liebe Grüße

Birgit

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