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Re: Reiche Beute im Grauerlen-Auwald

Andreas ⌂, (vor 5052 Tagen) 8.003 Beiträge @ Goldsucher

Hallo Bernhard,

Der erste spannende Fund ist diese braune, Sporengraue Kruste auf einem
Eschen- oder Eichenast.Die Porenschicht ist oben, vielleicht ist aber auch
der Ast so liegen geblieben, dass die Kruste nun oben drauf wächst.

dazu habe ich leider keine Idee. Ich denke aber, es handelt sich um zwei verschiedene Arten

Auf den Grauerlen fand ich diesen Porling ev. Phellinus trivialis oder was
ähnliches. Ein zweites Bild zeigt ähnliches oder gleiches auf einem
anderen Stamm.

Hätte ich jetzt spontan als Phellinus conchatus angesprochen, den Muschel-Feuerschwamm. Soll aber eigentlich (nur?) auf Weide vorkommen.

Diese orangebraune Kruste fand sich ebenfalls auf den Gauerlenborken toter
stehender Bäume.

Tja, könnte eingetrocknete Peniophora aurantiaca sein. Sieht ja eigentlich eher wie der Orangerote Kammpilz (Phlebia merismoides) aus, aber dass der so kleine inselartige Fruchtkörperlager macht habe ich noch nie beobachtet.

Dieser große Porling wächst ebenfalls auf Grauerlen. Dazu die kleinen auf
liegenden Stämmen. Die Porenschicht ist cremeweis bis rosa verfärbend.

Nix anderes als Fomitopsis pinicola. Der kommt häufig auf Erle vor. Mir scheint übrigens, dass er auf Erle oft besonders glänzend aussieht und auch oft einen besonders hohen Orange-Anteil hat.

Diese Kohlenkugeln wachsen auf toten Haselsträuchern oder Grauerlen -
unbestimmt. Könnte das H. fuscum sein?

Ja, aber es gibt eine neu beschriebene H. fuscoides, die auf Erle vorkommt (wie H. fuscum auch), Du müsstest ein frisches Perithezium in einem Tropfen KOH zerdrücken und schauen, welche Farbe das Pigment hat das sich bildet: Ockerlich oder violettlich. Wenn violettlich, dann fuscoides.

Diese alten Dinger könnten normale Fomes fomentariusse sein. Die Porenschicht
ist schon zersetzt.

denke ich auch.

Nochmal ein lackierter Porling....

Wieder Fomitopsis pinicola.

Beste Grüße,
Andreas

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