Re: Reiche Beute im Grauerlen-Auwald
Hallo Ingo,
Hat der wirklich Poren?
Mich erinnert der mehr an Peniophora limitata (Eschen-Zystidenrindenpilz),
allerdings ohne Garantie.
http://www.pharmanatur.com/Mycologie/Peniophora %20limitata.htm
da werfe ich mal Bjerkandera adusta in den Ring - der kommt manchmal auch resupinat daher.
Ja Phellinus (Feuerschwamm), aber welcher. Für Phellinus conchatus gefallen
mir die Hüte nicht so sehr und die Fruchtschichtfarbe müsste auch mehr
Olivtöne haben.
Ich denke, dass Andreas mit Ph. conchatus richtig liegt: Habitat passt, die kleine Hütchen bildenden Frk. mit der gerne bemoosten Hutoberseite auch. Wäre mir neu, dass die Unterseiten mehr oliv aussehen sollten. Das breite Subtratspektrum (Ryvarden & Gilbertson 1994) schließt auch Alnus mit ein.
Das ist schon Phlebia radiata/merismoides (Orangeroter Kammpilz) im
Trockenzustand.
Zustimmung.
Bei den restlichen Porlingen sehe ich das wie Andreas, also mit den
Rotrandigen Baumschwämmen (Fomitopsis pinicola)
Dito.
und beim Zerbröselten
würde ich auch eher Fomes fomentarius (Zunderschwamm) sehen wegen der
braunen Innereien, aber nicht vollends sicher.
Alte Frk. von Fomitopsis pinicola haben keine blass gelbliche Trama mehr sondern ein mehr bräunlich gefärbtes Fleisch. Kenne die verschiedensten Altersstadien gut aus den Erlenbruchwäldern entlang des Lechs, in denen Phytophtora alni ihr Unwesen treibt.
Gruß, Andreas