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Re: Reiche Beute im Grauerlen-Auwald

Ingo Wagner, (vor 5051 Tagen) 4.044 Beiträge @ Goldsucher

Hallo Goldsucher!

Der erste spannende Fund ist diese braune, Sporengraue Kruste auf einem
Eschen- oder Eichenast.Die Porenschicht ist oben, vielleicht ist aber auch
der Ast so liegen geblieben, dass die Kruste nun oben drauf wächst.

Hat der wirklich Poren?
Mich erinnert der mehr an Peniophora limitata (Eschen-Zystidenrindenpilz), allerdings ohne Garantie.
http://www.pharmanatur.com/Mycologie/Peniophora%20limitata.htm

Auf den Grauerlen fand ich diesen Porling ev. Phellinus trivialis oder was
ähnliches. Ein zweites Bild zeigt ähnliches oder gleiches auf einem
anderen Stamm.

Ja Phellinus (Feuerschwamm), aber welcher. Für Phellinus conchatus gefallen mir die Hüte nicht so sehr und die Fruchtschichtfarbe müsste auch mehr Olivtöne haben.

Diese orangebraune Kruste fand sich ebenfalls auf den Gauerlenborken toter
stehender Bäume.

Das ist schon Phlebia radiata/merismoides (Orangeroter Kammpilz) im Trockenzustand. Die Orangefarbenen Peniophoras rollen sich nicht ein, denke ich und wandeln im Zentrum nicht ihre Farbe.

Bei den restlichen Porlingen sehe ich das wie Andreas, also mit den Rotrandigen Baumschwämmen (Fomitopsis pinicola), und beim Zerbröselten würde ich auch eher Fomes fomentarius (Zunderschwamm) sehen wegen der braunen Innereien, aber nicht vollends sicher.

VG Ingo W

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