Re: Betr. Schlüsselschritte zu Inocybe praetervisa
Lieber Harald Andres. Im Stangl ist leider nur (sehr gut gerechnet) die
Hälfte der in Deutschland vorkommenden Inocyben enthalten, in Pilze der
Schweiz nur ein Bruchteil. Man kann also Glück haben beim Schlüsseln, und
die jeweilige Inocybe ist tatsächlich in einem der beiden Bücher drin -
und genausogut Pech, und man denkt nur, es sei die richtige - oder man
kommt überhaupt nirgendwohin. Ich würde zuallermindest beim Schlüsseln
auch noch Kuyper, die Funga Nordica und den Schlüssel von Stangl und
Enderle hinzuziehen - und natürlich die beiden Bücher von Ferrari, wenn
man mit Risspilzen mehr als nur oberflächlich zu haben möchte. Vermutlich
habt ihr die doch alle im Verein....
Mit herzlichem Gruß
Ditte
Liebe Ditte,
Danke, für all die detaillierten Hinweise und Empfehlungen.
Funga nordica habe ich, da komme ich auch recht gut klar, mit dem Schlüsseln in Englisch. Ich wusste nur nicht, dass sie bei Risspilzen empfehlenswert ist. Da werde ich in Zukunft gern darauf zurückgreifen...
Ferrari - ich frage mich, ob es sinnvoll ist, wenn man kaum Italienisch kann, sich daran zu versuchen... Hast Du das Italienische (ich denke da an Deinen Nachnamen...) mit in die Wiege gelegt bekommen?
Kuyper kenne ich gar nicht. Ich glaube, der ist vergriffen. In welcher Sprache ist das? Hast mir mal den vollständgen Titel, damit ich schauen kann, ob der noch antiquarisch zu haben ist?
Lieben Gruss, Harald Andres