Re: Espe - Konsequenz
Das ist wirklich bemerkenswert, vor allem auch weil Birke und Espe
phylogenetisch gesehen ziemlich weit entfernt stehen.
Gruss Jonas
Hallo,
naja, ich denke es ist in diesem Fall wohl eher die räumliche Nähe: Espe und Birke wachsen oft dicht beieinander. Das sieht man am ehesten mal bei solchen sehr substratspezifischen Arten. Dass sie, wenn sie schon ein anderes Substrat annehmen, dann etwas was direkt daneben liegt oder steht besiedeln. Ich hatte mal Mollisia rosae (spezifisch auf Rose) auf Kiefernzapfen - die halt unter einem Rosenstrauch lagen unter dem Millionen von M. rosae auf den ganzen toten Rosenästen fruktifizierten.
Trotzdem sehr außergewöhnlich, denn Espe und Birke bilden ausgedehnte Wälder im Norden, und dennoch wurde bisher Piptoporus betulinus noch nie von Espe beobachtet (meines Wissens jedenfalls).
beste Grüße,
Andreas