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Re: Steinpilze nach Frost noch essbar?

Michi, (vor 2545 Tagen) @ Fulgor

Guten Abend
Das ist genau der Punkt beim Verarbeiten von frisch eingefrorenen Pilzen.
Seit Jahren friere ich meinen Jahresbedarf portioniert ein. Bei Bedarf
dann gefroren in die Pfanne. Schmecken wie frisch. Mich interessiert
besonders woran man schon einmal oder mehrmals eingefrorene Pilze im Wald
erkennen kann, insbesondere bei Steinpilzen. Ist schon komisch das es dazu
so wenig Antworten gibt, sollte doch ein "allgemeines" Problem
sein.
LG auch in die Runde
Thomas

Hallo Fulgor,

Ich habe vorgestern noch einige Steinpilze gefunden. Bei uns friert es aber noch nicht. Allerdings kann ich mich an Funde bei moderaten Minustemperaturen erinnern und habe damals den Eindruck gehabt, dass die Pilze das vertragen haben. Lass Sie doch im Kühlschrank auftauen und prüfe wie sie aussehen. Wenn wie immer, wunderbar. Wenn nicht, entsorgen. Wie auch bei "alten" Pilzen lässt sich der Eiweißzersetzungsprozess feststellen. Wenn die Huthaut zum Beispiel bei Fingerdruck nicht wieder zurück geht, dann lassen. Den Zustand der Pilze muss man ohnehin prüfen, warum nicht auch bei gefrorenen.

Neben den Pilzen, die ja mehrmals, stark und lange eingefroren sein können wie z.B.: der Samtfussrübling oder Frostschnecklinge vertragen meiner Wahrnehmung nach auch auch andere Pilze niedrigere Temperaturen besser. Zum Beispiel sind auch Parasole an Morgenfrosttagen überraschend frisch. Letzten Endes fruchtet der Pilz ja nicht zu Temperaturen, die er gar nicht aushält. So zumindest meine Annahme. Ich selbst gehe jedenfalls immer nach Zustand. Ich weiss ja ohnehin nicht, wie kalt es gewesen ist. Für Zellplatzen reichen schon 0°.

Liebe Grüße
Michi


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