Re: Steinpilze nach Frost noch essbar?
Hallo Michi
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ja, eine wie von dir beschriebene Konsistenzprüfung ist immer angesagt und ungewöhnliche farbliche Veränderungen z.B. im Hut sind auch für mich ein klares Ausschlußkriterium. Bei moderaten Minustemperaturen konnte ich auch keine wesentlichen Veränderungen feststellen und habe die Steinpilze immer gut vertragen. Bei den anderen von dir genannten Pilzen kann ich nicht viel sagen, da ich sie nicht sammle. Bei dem Samtfussrübling kann ich allerdings bestätigen, dass der dem Frost nichts ausmacht. Ich freue mich schon jetzt auf mein obligatorisches Pilzomelett im Januar 
Noch eine schöne Woche und einen LG in die Runde
Thomas
PS @ Rika
Leider kenne ich keine Stelle von Austern in meiner Nähe 
Hallo Fulgor,
Ich habe vorgestern noch einige Steinpilze gefunden. Bei uns friert es aber
noch nicht. Allerdings kann ich mich an Funde bei moderaten
Minustemperaturen erinnern und habe damals den Eindruck gehabt, dass die
Pilze das vertragen haben. Lass Sie doch im Kühlschrank auftauen und prüfe
wie sie aussehen. Wenn wie immer, wunderbar. Wenn nicht, entsorgen. Wie
auch bei "alten" Pilzen lässt sich der Eiweißzersetzungsprozess
feststellen. Wenn die Huthaut zum Beispiel bei Fingerdruck nicht wieder
zurück geht, dann lassen. Den Zustand der Pilze muss man ohnehin prüfen,
warum nicht auch bei gefrorenen.
Neben den Pilzen, die ja mehrmals, stark und lange eingefroren sein können
wie z.B.: der Samtfussrübling oder Frostschnecklinge vertragen meiner
Wahrnehmung nach auch auch andere Pilze niedrigere Temperaturen besser.
Zum Beispiel sind auch Parasole an Morgenfrosttagen überraschend frisch.
Letzten Endes fruchtet der Pilz ja nicht zu Temperaturen, die er gar nicht
aushält. So zumindest meine Annahme. Ich selbst gehe jedenfalls immer nach
Zustand. Ich weiss ja ohnehin nicht, wie kalt es gewesen ist. Für
Zellplatzen reichen schon 0°.
Liebe Grüße
Michi