Re: mykophagische Frage
hallo,
Das mit der Essbarkeit von Porlingen ist so eine Sache...
In der Literatur wird da einiges als "jung essbar" angegeben.
Meine Erfahrungen sind diese:
- Der "jung essbare" Birkenporling ist ungeniessbar. Er hat auch bei zarten, fingernagelgrossen Exemplaren einen brechreizerregenden metallisch-bitteren Nachgeschmack.
- Der schuppige Porling ist hingegen sehr gut. Junge, zarte Exemplare haben einen frischen, fruchtig-gurkig-mehligen Geschmack.
- Der Riesenporling ist wirklich nur bei den schmalen, jungen Exemplaren essbar. Er schmeckt aber gut und hat eine fleischartige Konsistenz.
- Der Schwefelporling wird als Ersatz für Hähnchenfleisch propagiert. Ich habe vermutlich zu alte Exemplare versucht. Schmeckte nicht. Ich muss mal ganz junge, saftige Exemplare finden.
- Der Vergleich zwischen Schafporling und Semmelporling fällt bei mir so aus: Schafporling lecker, Semmelporling immer leicht bitter.
Gruss, Harald Andres
Hi Werner,
als Vielfraßinteressiert mich ein Erfahrungsbericht des Esstestes.
Bisher hab ich nur so Tipps wie durch den Fleischwolf durchdrehen und als
Bulette verwenden gelesen, dass macht mich nicht grad an. Sind die also
wirklich essbar(nicht im SInne von: man kann auch Pappkartons essen)? Ich
hab hier letztes Jahr erstmals ein ausgiebiges Vorkommen an einer uralten
dicken Buche entdeckt, fand ich zumindestens sehr beeindruckend vielleicht
stell ich noch ein paar Bilder rein.
Gruß
Birgit
interessiert mich ein Erfahrungsbericht des Esstestes.