Re: Mond und Pilze
Hallo zusammen,
Zitat von Thomas:
Wenn mich nicht alles täuscht, hat sich mal jemand die Mühe gemacht
(war's nicht im Tintling?), seine Pilzfundaufzeichnungen hinsichtlich
der gefundenen Menge im Zusammenhang mit der Mondphase auszuwerten.
Und woweit ich mich erinnern kann, war da kein signifikanter
Zusammenhang erkennbar.
Richtig:
Im Tintling wurden mehrere Artikel mit kontroversem Ergebnis veröffentlicht.
Der Interessanteste:
Ursula und Fritz Hirschmann (Tintling Heft 1: 2000)kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang besteht. Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass es sich nur um eine Zusammenfassung handelt und der volle Umfang mit weiteren Tabellen und Grafiken voraussichtlich im juni 2000 im Jahrbuch "Natur und Mensch" der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg erscheint.
Den Artikel im Tintling bezeichne ich als nicht nachprüfbares statistisches "WischiWaschi". Doch offensichtlich bringt der angekündigte Beitrag in "Mensch und Natur" ausreichend Daten, die nach anerkannten statistischen Methoden überprüfbar sind.
Und jetzt das Interessante mit Verweis auf einen Link, den Bleem im ersten Folgebeitrag bereits veröffentlich hat:
Der Autor Volker Guiard kommt zu dem Schluss, dass nach Prüfung der Originaldaten (32 Jahre Pilzfundnotierung !!!) mittels anerkannter statistischer Methoden das vorgegaugelte Ergebnis (Abhängigkeit zwischen Pilzwachstum und Mondphasen ===> JA)als falsch zu bezeichnen ist.
Fazit für mich:
- "Schuster bleib bei Deinen Leisten", denn mit "falschen statistischen Methoden" kann man fast alles beweisen.
- Und, ich wiederhole mich, "Glaube kann Berge versetzen"
- Habe da keinen Blutdruck: "Esoteriker" sollte man nicht bekehren, ebensowenig wie "Elektrosmog"-Gläubige, Wünschelrutengänger etc.
"ggg" Gerd-A