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auch an @Georg

Birgit, (vor 8406 Tagen) 2.644 Beiträge @ Werner

Hi Werner,

Nö, nö. Die will ich sicher nicht essen. Mein Kommentar war ja auch eher
allgemein gemeint ... aber - gibt es denn wirklich was zur Giftigkeit von
T. sulphureum? Normalerweise möchte ich das grade aus dem Grund
bezweifeln, denn wer ißt denn den schon ... Wie Du ja auch weißt, laufen
recht viele Pilze als "giftig", die wohl bestenfalls
unbekommlich sind.

Gerade bei T. sulphureum kann ich mir gut vorstellen, daß er wirklich giftig ist. Die chemischen Verbindungen, die den Gestank verursachen, können m.E. nach nicht ungiftig sein, schließlich sind wohl auch Karbid und Leuchtgas mindestens ungesund. Unser Geruchssinn verbindet oft Gerüche ungesunder oder giftiger Lebensmittel mit Ekel, um uns davor zu schützen. Es ist daher sehr sinnvoll Dinge, die übelkeitserregend riechen nicht zu essen. Die Stinkmorchel, die ja eigentlich essbar wäre, simuliert ja verdorbenes Fleisch. Was sich eine Frucht wie die Durian, die schlecht riecht, aber gut schmeckt, wohl bei ihrem Geruch "gedacht" hat, weiß ich allerdings nicht, vielleicht funktionierts da ja ähnlich wie bei der Stinkmorchel. Natürlich ist dann noch die Frage, wie man giftig definiert. Mir lief da mal folgende Definition über den Weg: Pilze, die in Mahlzeitenmenge, bei den meisten Konsumenten negative Folgen für die Gesundheit wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall haben, sind giftig. Die Grenze zur individuellen Unverträglichkeit ist dann natürlich fließend. Ein Pilz wäre dann also giftig, wenn die Unverträglichkeit nicht mehr individuell ist.

Aber nein, ich will sicherlich nicht denen das Wort reden, die alles essen
wollen (müssen). Das war eigentlich alles mehr des Teufels Advokat :-)
oder "der, der stets verneint" :-)

Das kenn ich :-).

Das klingt gut.

Jetzt mal zur Korrekturliste: Ich würde es für sehr sinnvoll halten, wenn diese Liste dann auch mal zusammengefaßt würde und z.B. hier auf der Webseite veröffentlicht würde, zumindestens ich bin zu faul, das hier geschriebene gleich in meine Bücher zu übertragen. Dazu müßte allerdings Georg auch daran interessiert sein (z.B. unter Pilzliteratur)? Georg was meinst du daszu? Zusammenfassen könnte ich das in der von Georg am liebsten gewünschten Form. Wenn ihr mir entsprechende Infos per Mail schickt (an b.weisel@web.de nicht mehr an die t-online-Adresse), fasse ichs zusammen.

zu den konkreten Fehlern:

in Breitenbach&Kränzlin, Pilze der Schweiz Band 4: Bild Nr. 314 und Bild Nr. 315:
die Mikrozeichnungen von Panaeolus olivaceus (Bild 315) sind falsch, sie sind direkt übernommen von Panaeolus guttulatus (Bild 314). Die Beschreibungen bei P. olivaceus sind allerdings richtig.

Werner

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