Re: Die Antwort für alle ...
Hallo Werner,
ich scheine grundsätzlich das Glück zu haben über einen relativ stablilen Verdauungsapperat zu verfügen. Einige Arten, die mit dem Warnhinweis "individuelle Unverträglichkeiten sind bekannt" versehen sind habe ich schon getestet (Hallimasch, Flockis, Goldröhrlinge...) und da gab es nie Probleme. Einzige Außnahme: Der Genuß von Flockis mit deutlich zu viel Wein. Schäm. Da saß ich dann wirklich ziemlich heftig "auf dem Thron".
Und da wir nicht in Kriegszeiten leben und auf
jegliche Nahrung angewiesen sind, halte ich dieses Risiko für unnötig.
Siehst du, da sind wir alle aber immer noch die Jäger und Sammler...
Mich packt gerade zu "Saisonbeginn" immer wieder das Jagdfieber. Ich merke das dann daran, dass ich nicht irgendwelche unbekannten Pilze nach Hause trage, sondern teilweise eindeutig zu alte Exemplare.
Oft sitze ich dann beim Pilzeputzen und sortiere einen Großteil aus weil
ich nicht nur keine Pilzvergiftung sondern auch keine Lebensmittelvergiftung haben möchte!
groß passieren kann. Meine ersten Anis-Champignons habe ich dagegen mit
äußerster Hingabe und jeden einzeln bestimmt.
Das kann ich mir denken. Denn ich höre manchmal von Leuten, die erzählen, dass sie Wiesenchampignons gesammelt haben und nicht einmal wissen, dass es da Verwechslungsmöglichkeiten gibt (Karbolchampignon, Perlhuhnegerling,?). Schon der Satz: Junge Exemplare des Knollenblätterpilzes kann man verwechseln mit...
lässt gedanklich bei mir das Pilzmesser zuschnappen.
Viele Grüsse
Manfred