Re: Suillus grevillei (Goldröhrling) Speisewert?
Hallo Patty
bei den Goldröhrlingen ist als erstes wichtig, dass du die Huthaut im Wald
abziehst (weisst du wahrscheinlich schon) - die ist nämlich nicht nur sehr
schleimig und die Pilze kleben dann aneinander, sondern soll angeblich
auch Verdauungsstörungen auslösen (können).
Ich selbst habe mit dem Goldröhrling bisher aber gute Erfahrungen gemacht.
Wenn er jung ist, dann ist das Fleisch sehr knackig, was mir schmeckt. Bei
älteren Exemplaren wird das Fleisch wabbelig und saugt sich voll Wasser.
Diese grossen Teile kannst du meist vergessen.
Ich verwende den Goldröhrling meist als Mischpilz. Die Röhrenschicht schneide
ich dabei häufig weg - weil mir das ganze sonst zu glibberig wird. Sehr
gut finde ich solche "Mischpilze" dann auch in einem Omelette
mit ein bisschen Zwiebeln.
Viele Grüsse
und guten Apetitt (falls du jetzt noch willst)
Manfred Kurt
Klar will ich noch, Omlett ist 'ne klasse Idee
.
Dort an der Stelle stehen eh hauptsächlich kleine, noch kugelige Pilze, die größeren haben die Schnecken schon ziemlich in der Mangel gehabt.
Ich finde die sehen schon arg appetitlich aus wenn sie da so glänzend im Wald stehen und goldig leuchten
. Huthaut ist mir klar, ist sonst 'ne ganz schön klebrige Angelegenheit. Mit was Mischt man die denn am besten?
Gruß Patty