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Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Joachim, (vor 8098 Tagen) 881 Beiträge @ Sascha

Hallo Sascha,
in einem Mittelgebirge bleibe ich auf dem Weg, dort finde ich die meisten Pilze.
Nur in meinen "Pilzanfängerzeiten" bin ich quer durch den Wald gelaufen, nach dem Motto, nur schnell in den tiefen Wald, da sieht mich die Konkurrenz nicht und ich
finde Pilze, natürlich bin ich auch durch das Unterholz gerobbt, habe Zecken und Spinnen zu Hauff gesammelt, nur Pilze, ja die fand ich eher spärlich.
Also bleibe auf dem (Rechten) Weg und du wirst auch Pilze finden.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Hallöchen,
leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue
ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.
Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne
mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.
Auf der Suche nach Nadelholz-Symbiosepartnern krieche ich durchs Unterholz,
muss Zecken mit Stock und Stein abwehren, habe Spinnweben und andere
unaussprechliche Dinge im Gesicht kleben, und finde doch nur kahle Stellen
bedeckt mit braunen Nadeln unter dichten Tannenästen.
Da niemand gerne freiwillig seine Plätze preisgibt, und man das auch
respektieren kann, frage ich ich mal in andere Richtung: Wie fange ich es
an, gute Pilz-Stellen zu finden, ohne mich in 4000 Quadratkilometern Wald
zu verirren?
Nach welchem Boden muss ich suchen? Welche Höhe sollte man meiden?
Welchen Wildschwein-Herden muss ich folgen? Und vor allem, muss ich leise
sein um die kleinen nur knapp aus dem Boden ragenden Steinpilz-Köpfchen
nicht zu verschrecken?
Dank an jeden Antworter und mögen sich wenig Holzböcke in euren Socken
verirren!
;)
Gruss
Sascha

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