Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle
Hallöchen,
leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue
ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.
Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne
mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.
Auf der Suche nach Nadelholz-Symbiosepartnern krieche ich durchs Unterholz,
muss Zecken mit Stock und Stein abwehren, habe Spinnweben und andere
unaussprechliche Dinge im Gesicht kleben, und finde doch nur kahle Stellen
bedeckt mit braunen Nadeln unter dichten Tannenästen.
Da niemand gerne freiwillig seine Plätze preisgibt, und man das auch
respektieren kann, frage ich ich mal in andere Richtung: Wie fange ich es
an, gute Pilz-Stellen zu finden, ohne mich in 4000 Quadratkilometern Wald
zu verirren?
Nach welchem Boden muss ich suchen? Welche Höhe sollte man meiden?
Welchen Wildschwein-Herden muss ich folgen? Und vor allem, muss ich leise
sein um die kleinen nur knapp aus dem Boden ragenden Steinpilz-Köpfchen
nicht zu verschrecken?
Dank an jeden Antworter und mögen sich wenig Holzböcke in euren Socken
verirren!
;)
Gruss
Sascha
Hallo Sascha
Ich selbst nehme einen Weg und verfolge ihn. Dabei gehe ich einige Meter in den Wald hinein, merke mir immer wieder die Rückkehr. Mal links, mal rechts. Das nächste Mal versuche ich es mit einem anderen Wegstück, immer gleich. Du gehst immer weiter, einiges bleibt in Erinnerung, und im Nu kannst Du Verbindungen ziehen.
Am Anfang war ich vor allem im Fichten, sprich Tannenwald unterwegs. Schön die moosigen Stellen anschauen, Laub liegt da nicht viel. Das Auge kann sich besser gewöhnen. Stehen bleiben und einfach mit den Augen den Boden absuchen. Da habe ich innert Kürze Rotfüsse und Maronen gefunden. Die Steinistellen kamen später, einfach alles merken.
Jetzt lese ich im Forum und merke genau wenn es sich lohnt. (Sprich die Pfanne voll will). Ansonsten einfach losmarschieren.
Viel Glück
Monika