Hallo Sascha,was ist eigentlich los ?
ist es zu warm oder ev.Torschlusspanik?Ich ging vor vielen Jahren nicht einfach in den Wald, sondern mein Vater und später die Fischerfreunde haben mich in den Wald mitgenommen .Später in fremden Gebieten habe ich mich umgehorcht und umgesehen und meistens in der Herbstzeit an den verdächtigen Stellen Pilze gefunden und das auch in Canada im Nu.Nicht immer essbare dafür aber an den verdächtigen Stellen nicht lockergelassen bis es eines Tages geklöpft hat(CH Ausdruck)D=geklingelt.Noch heute nach einigen Jahrzehnten lerne ich jeden Pilztag neues und das ist spannender als zb.Joggen!Auf meine Frage an einen Mann mit Korb in der Hand warum er so herumrenne sagte er mir er müsse seine Pumpe und den Kreislauf anregen und seine Familie warte mit dem essen!Meine Antwort, das mit dem Kreislauf mache ich separat und meine Familie hat früher an meinen!!!Pilztagen ohne mich gegessen und Sie haben vor lauter rennen diesen schönen Steini vor unseren Füssen fast zertrampt!Checkst Du was ich sagen will ,dann bist Du einer den ich vielleicht mitnehmen würde.Meine Freunde haben mich früher ohne wenn und aber mitgenommen weil sie mich kannten.Leider sind die meisten gestorben und ich konnte mich nicht bei alle erkenntlich zeigen aber mit dem muss ich leben und eines Tages verantworten ohne in die Hosen zu machen.Lange Rede kurzer Sinn Sascha ,such Dir einen Pilzfreund oder ...in oder schau Dir die Pilzplätze im Forum an dann gehe über die Bücher wo es die in Deinem Gebiet gibt.
Dann besuche diese auch im Winter regelmässig es gibt fast immer Pilze oder etwas zum sehen und eines Tages wirst Du fündig und ich garantiere Dir ein irres Glücksgefühl.Wenn nicht dann lass es!Ich wünsche Dir Glück ein alter Hase der immer noch lernt Hans
Hallöchen,
leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue
ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.
Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne
mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.
Auf der Suche nach Nadelholz-Symbiosepartnern krieche ich durchs Unterholz,
muss Zecken mit Stock und Stein abwehren, habe Spinnweben und andere
unaussprechliche Dinge im Gesicht kleben, und finde doch nur kahle Stellen
bedeckt mit braunen Nadeln unter dichten Tannenästen.
Da niemand gerne freiwillig seine Plätze preisgibt, und man das auch
respektieren kann, frage ich ich mal in andere Richtung: Wie fange ich es
an, gute Pilz-Stellen zu finden, ohne mich in 4000 Quadratkilometern Wald
zu verirren?
Nach welchem Boden muss ich suchen? Welche Höhe sollte man meiden?
Welchen Wildschwein-Herden muss ich folgen? Und vor allem, muss ich leise
sein um die kleinen nur knapp aus dem Boden ragenden Steinpilz-Köpfchen
nicht zu verschrecken?
Dank an jeden Antworter und mögen sich wenig Holzböcke in euren Socken
verirren!
;)
Gruss
Sascha