Kann ich absolut nicht bestätigen...
Mein Eisensulfat ist bestimmt 2 Jahre alt und funktioniert einwandfrei, z.B. bei der Abgrenzung von Täublingen der Griseinae und dem Frauentäubling.
Guajaktinktur ist ebenfalls lange haltbar und problemlos. Bei scharfen Täublingen (R. mairei) z.B. ein ausgezeichnetes Trennungsmerkmal.
Mein Amoniak ist bestimmt 5 Jahre alt und verdunstet überhaupt nicht.
R. cavipes oder R. sardonia var. viride können nur so überhaupt sicher und schnell erkannt werden.
Auf Sulfovanilin kann man überhaupt nicht verzichten. Nur damit kann man Huthautzystiden der Russulae einwandfrei erkennen und ohne Karbolfuchsin erkenne ich keine inkrustierten Primordialhyphen und bin bei der Täublingsbestimmung von Gelb- und Ockersporern (die ganzen Chamaeleontinae)aufgeschmissen.
SV hält sich zwar nur begrenzt (bei mir so 6 Monate). Aber es ist in Minutenschnelle hergestellt. Man darf sich nur die Finger nicht daran verbrennen.
Die Schäffersche Kreuzungsreaktion bei Champignons kan notwendig sein um seltene kritische Arten eindeutig den Flavescentes zuordnen oder von ihnen abtrennen zu können. Es gibt noch viele Beispiele, für den sinnvollen zusätzlichen (!) Einsatz von Chemikalien u.a. bei der Porlingen, den Korallen usw.
Man darf nur nicht glauben, man könnte - alle Meixner 1975 - alles mit Chemikalien lösen und ohne weitere Untersuchungen nur damit Pilze bestimmen.
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Gruss Werner2