interessante Diskussion ...
Hallo Markus, Christoph und Werner,
die "natürlichste" Art der Bestimmung ist für mein Gefühl die Bestimmung im Wald, wenn man den Pilz am Standort sieht und mit dem Bild bzw. den Bildern, die man von einer Art abgespeichert hat, vergleicht.
Dabei wird eine Flut von Informationen abegrufen (Aussehen, Geruch, Geschmack, Standort etc.), die in den meisten Fällen ausreichen dürfte, um eine Art genau zu bestimmen, wenn man sie nur gut genug kennt.
In diesem letzten Wenn-Satz liegt aber auch der Hund begraben. Denn bis man eine Art genau kennt, wird man in vielen Fällen nicht darum herumkommen, für die Bestimmung einzelner Exemplare einigen Aufwand zu treiben (Literatur, Sporenabwurf, Mikroskop, Chemikalien etc.). Wenn man, wie Christoph angemerkt hat, dabei nicht vergisst, sich die primären Merkmale genau einzuprägen, wird man dann früher oder später auch im Wald eine sichere Bestimmung der Art hinbekommen.
Sicher gibt es einige Arten, wo ohne Mikromerkmale gar nichts geht, auch wenn man die Art schon 100mal bestimmt hat. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es besonders viele sind.
Gruß
Hias