Re: Nein, kein Wieseltäubling
Hallo Harald Andreas,
die Lamellen sind in der Tat sehr splittrig und auch sonst passen die
Merkmale recht gut, obwohl der Stiel nur sher schwach rötlich ist.
Das kommt oft vor. Die Hutfarbe kann auch zwischen rot und grün schwanken, obwohl es trotzdem der gleiche Pilz ist.
Der ganze Pilz ist recht schwer, derb und hart.
Die Täublinge finde ich allgemein doch recht schwierig zu bestimmen, vor
allem, wenn man nicht so recht weiß, wo man anfangen soll. Da müßte man
mal jemanden kennen, der sich damit auskennt und einem zeigt, wo es drauf
ankommt...
Das ist auch so. Aus Büchern ist das sehr schwer alles selbst herauszufinden.
Zum r. olivacea schreibt bon übrigens, er sei aufgrund von Vergiftungsfällen
in Italien nicht zum Verzehr zu empfehlen. Bisher bin ich eigentlich immer
von der Regel ausgegangen, das alle mildschmeckenden Täublinge essbar
sind. Stimmt das doch nicht uneingeschränkt?
Doch, das stimmt. Voraussetzung ist, dass du Täublinge absolut sicher als solche erkennen kannst.
Wir gehen davon aus, dass dieser Pilz ist aufgrund seiner Konsistenz noch schwerer verdaulich als andere Pilze. Daher wohl auch das Totenkopfsymbol in gewissen Büchern.
Ich empfehle, den Pilz ganz feinblättrig zu schneiden und genügend lange zu erhitzen.
So hat meines Wissens noch niemand Probleme bekommen.
Immer vorausgesetzt, dass es der richtige Pilz ist!
Ich kann einen solchen Pilz niemals sicher nach einem Bild bestimmen!
Grüße
Bert
lieben Gruss, Harald Andres