Re: Stockschwämmchenfrage an Experten
Hi,
danke für die Info bzgl. des Mehlgeruchs und das es naß sein soll.
Wg. der Stockschwämchenzuchtboxen habe ich mal eben nachgesehen:
Link1:
http://www.google.de/search?q=cache:aE2sM--JEZwJ:www.edelpilzzucht.de/Rassenliste.doc
(wußte gar net das es soviele verschiedene Pilze zum züchten gibt?)
Link2:
http://www.pilzshop-online.de/index.php?svar=3&pg=1
http://www.pilzshop-online.de/index.php?svar=3&pg=4
Da sind auch Stockschwämmchen dabei.
Hört sich alles einfach an, aber funktioniert das eigentlich wirklich so einfach mit dem selberzüchten?
xo Olaf
Dem ist nicht ganz so. Meistens kann man zwar mit einiger Erfahrung schon am
Wuchs die beiden auseinanderhalten, aber z.B. auf Rindenschrot können auch
Gift-Häublinge dichte Büschel bilden.
Der Mehlgeruch, den die Mykologen meinen, ist auch dem NASSEN Mehl
nachempfunden. Starker Mehlgeruch entspricht etwa dem Geruch von
Gurkenschalen. Man muss das nur einmal an einem Pilz gerochen haben, der
so riechen soll, dann hat man sich diesen Geruch eingeprägt und weiß
fürderhin was damit gemeint ist.
Aber Achtung: Nicht alle Gift-Häublinge riechen nach Mehl. Es gibt da
vermutlich auch mehrere Sippen und überhaupt ist dies kein konstantes
Merkmal.
Dabei dürfte es sich aber meistens um das "Chinesische
Stockschwämmchen" handeln, was eigentlich ein Schüppling ist:
Pholiota nameko.
besate Grüße,
Andreas