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Re: Bestimmungshilfe

Werner, (vor 7649 Tagen) 1.628 Beiträge @ KlausB

in deiner Mail an Lonco schreibst du, dass die mikroskopische Untersuchung
von Porlingen schwieriger und umständlicher ist.
Kannst du das mal erläutern, da es jetzt nicht mehr viele Hutpilze gibt, will
ich mich im Winter mal mit Porlingen versuchen, und damit noch überhaupt
keine Erfahrung habe.
Wenn du Lust und Zeit hast würde ich mich über weitere Infos freuen.

Ich bin zwar der andere Werner :-), antworte aber trotzdem mal. Bei Porlingen hast Du immer das Problem, einen vernünftigen Schnitt hinzubekommen, weil die meisten von der Konsistenz her zu hart für dünne Schnitte mit der Rasierklinge sind. Bei zu dicken Schnitten siehst Du fast nix, dünne Schnitte gelingen recht selten. Außerdem bricht das Deckgläschen, wenn man das Präparat zu quetschen versucht. Außerdem ist es oft schwierig, reife Sporen zu finden.

Aus all dem ergibt sich, daß man z.B. auch Basidien schwer findet und andere Elemente (Skeletthyphen, das Hyphensystem im allgemeinen usw.) schwer sieht. D.h., daß zumindest bei mir oft etliche Schnitte nötig sind, bis ich ein halbwegs brauchbares Präparat habe. Und dann sieht man oft auch nicht allzu viel und muß wieder ein neues Präparat mit den gleichen Schwierigkeiten anfertigen.

Viele Grüße,

Werner

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