Re: täublinge
hallo, ich bin kein absolutes greenhorn, aber auch noch kein sondeerlicher
kenner, da unsere gegend ziemlich artenarm ist, schiele ich schon mal
sehsüchtig auf die recht häufigen täublinge-doch an die trau ich mich
nicht so recht ran.rot/grün/gelb/blau-und das noch in sämtlichen
Übergangsformen.zur geschmacksprobe fehlt mir die rechte überwindung. nach
einigem hin und her gelese, dachte ich nun, daß zumindest die rein
blaugrauen narrensicher sind.
stimmt das, oder gibt`s hier auch mal wieder ausnahmen. habt ihr sonstige
tips zu täublingen? geruch/splitternde lamellen nutzen bei mir nichtviel,
scheineine unsensible nase und grobe hände zu haben-denn bei mir splittern
se alle.nicht nur bei täublingen.dank und gruß konrad
also,
die grünen (der grünfeldrige ist unverwechselbar) sind ziemlich sicher, die blaugrauen -großen- auch. Bei den roten meide ich die grellen Farben - Apfeltäublinge gibt's bei mir eh nicht. Gut ist der Speisetäubling (rosa oder grün)Die zurückgezogene Huthaut auf der Oberseite (die Lamellen sind sichtbar) sind ein sicheres Kennzeichen.
Natürlich solltest Du sicher sein, Täublinge erwischt zu haben und Sie zumindestens von Amanita sicher abgrenzen können. Aber mit ein bisschen Übung geht das schon (am Anfang ist der nicht splitternde Bruch am Stiel ein wichtigstes Kennzeichen fehlende Volva und fehlender Ring sind natürlich auch wichtig)
Geschmacklich würde ich von Täublingen nicht viel erwarten. Sie sind zwar sehr festfleischig und so sehr gut im Biss, es fehlt ihnen aber ein ausgeprägter Eigengeschmack. Am liebsten mische ich sie mit Pfifferlingen, die bei mir oft gleichzeitig im gleichen Wald vorkommen.
Guten Appetit,
Holger