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Re: Herbstblattln/Nebelkappen

Katja Tödter ⌂, (vor 9532 Tagen) 81 Beiträge @ interhias

Wenn man die Zeitschrift "Der Tintling" liest, muß man leider zu dem Schluß kommen, die Nebelkappen besser nicht zu essen. Ich habe sie auch schon zubereitet und fand's bäh! Vielleicht ist der Geschack standortabhängig und die Verträglichkeit bei jedem verschieden. Ich lasse es lieber.

Katja

Servus beineinander!
In meinen Schwammerlngründen sind vor kurzem Hebstblattln/Nebelkappen in
ziemlich großer Menge aufgetaucht (an Buchenwaldrändern in dicker
Laubstreu).
Die Meinungen über den Gebrauchswert dieser makellosen, fleischigen
Schwammerln gehen sehr stark auseinander in den einschlägigen Büchern. Von
"kein Speisepilz", "mäßig gut", über "bedingt
eßbar" und "eßbar, aber abbrühen" bis zu
"ausgezeichneter Speisepilz" kann man so ziemlich alles über die
Herbstblattln lesen. Individuelle Unverträglichkeiten scheinen ein wenig
den Ruf des Pilzes ruiniert zu haben.
Ich habe eine kleinere Portion relativ kurz geschmort verkostet, mein Urteil:
Geschmacklich sicher kein Überflieger, aber absolut brauchbar. Ich denke,
mit entsprechender Phantasie beim Zubereiten bzw. Konservieren läßt sich
durchaus was anfangen mit den Herbstblattln. Sie lassen sich im übrigen
hervorragend trocknen und machen kaum Arbeit.
Wie ist eure Meinung zur Nebelkappe? Wer hat schon Erfahrung damit?
Neugierig,
Interhias

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