Re: Incertae sedis?
Hallo Jürgen,
Das schadet sowieso nicht
Meines Wissens war es ein Philosoph, der
festgestellt hat, dass in den Naturwissenschaften genügend
"Glauben" und "Vorurteile" existieren. Schlag nach bei
---> Thomas S. Kuhn; "Paradigma". Jeder Mensch, nicht nur der
Naturwissenschaftler, lebt mit einem "Glaubenshintergrund", der
nicht weiter hinterfragt wird, aber von dem aus neue Thesen und
Vorstellungen entwickelt werden. Diesen Hintergrund nennt Kuhn
"Paradigma".
Pilzsytematisch scheine ich noch unter keinem größeren Paradigma zu leiden 
Die Newton'sche Mechanik galt z.B. lange Zeit als
festes "Gewissheits-inventar" der Physiker, bis dann Einstein
kam ....
und dann die Quanten...
Ich bin überhaupt sehr überrascht, welch tolle Diskussion aus Andreas' stark vereinfachter Antwort am Anfang diese Threads hervorging und wieviel Allgemeinwissen (nicht unbedingt meines) hier vorhanden ist.
Beste Grüße,
Jens
Meines Wissens war es ein Philosoph, der