Re: Phellinus?
Na Bravo, Ditte. Da liegst Du doch ganz richtig.
Was Du beschreibst, die braunen Stecknadeln im Holz, sind Mycelialsetae.
Und wenn mir hier niemand massiv widerspricht, kann man den
Fund damit als Ph. ferruginosus abhaken, auch wenn die Poren schon
etwas kleiner sein sollten. Aber 4- 5 per mm geht noch in Ordnung.
Gruß Werner
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Lieber Werner: Ich dank dir sehr für die Tipps zum Handeln. Ich habe versucht
zu tun, was du sagtest. Ich hab also erst versucht, den FK möglichst
vorsichtig vom Substrat zu trennen, was nicht so einfach war. Dann hab ich
das umgedreht und mit 40facher Vergrößerung geguckt. Was ich sah, waren
viele braune wie nadelspitze dünne Eiszapfen. Sind es die Setae, die du
meintest? Viel schmaler als die anderen und teilweise recht lang. Sehr
hübsch!
Das Messen der Poren war schwieriger. Die sind so labyrinthisch, dass ich
nicht recht weiß, wo die eine aufhört und die andere anfängt. Ich hab es
mit einem kleinen Lineal unter der Stereolupe probiert (Millimeterpapier
hatte ich keins hier) und bin bei mehrfachen Versuchen immer wieder auf
4-5 pro mm gekommen. Aber das sind vermutlich zu wenig für Ph.
ferrugineus?
Ich habe auch nochmal nach Sporen gesucht, aber was anderes als das, was ich
abgebildet habe, hab ich nicht gefunden, das wie Sporen aussah.
Liebe Grüße!
Ditte