Re: Verwertung Flocki
Hi Andi,
Einzig beim Flocki ist mir bis heute noch unklar wie ich ihn am besten
verarbeiten kann so das ich oftmal sehr viele Flockis habe stehen lassen.
Ein Bekannter meinte die Flockis könne man weder einfrieren noch dörren und
sei deshalb qualitativ gesehen eher ein schlechter Speisepilz.
Das ist nicht richtig. Flockis kann man trocknen oder auch einfrieren, beim Trocknen werden Flockis wohl etwas grau was aber der Essbarkeit keinen Abbruch tut. Einfrieren z.B. nach dem Standartrezept: blättrig schneiden, kurz ohne Fett 3-5 min andünsten bis das Wasser weniger wird, schnell abkühlen, einfrieren. Ich könnte mir vorstellen, daß das Einfrieren sogar sehr gut geht, weil die Fockis meist sehr fest sind. Manche Leute frieren die DInger sogar roh und blättrig geschnitten ein, wobei das EInfrieren dann wie bei allen roh eingefrorenen Pilzen sehr schnell gehen muß (also nur kleine Mengen mit Superfrosteinstellung). Bei jeder Konservierungsform, inbesondere beim Trocknen und roh Einfrieren, ist beim FLocki zu beachten, daß er roh giftig ist, d.h. der Pilz muß ca. 10-15 min gut erhitzt werden (nachdem er in der Pfanne aufgetaut ist!). Die Pilze dürfen also nicht 2-3 min vor dem Servieren in eine Sosse geschmissen oder roh eingefroren auf ne Tiefkühlpizza gelegt werden, weil die Pizza vor den FLockis gar wird. Das sollte aber niemanden abschrecken, denn es gibt sehr viele gute Speisepilze, die roh giftig sind (z.B. auch Maronen, Parasol .....), zum roh essen werden meines Wissens nach eigentlich nur noch Steinpilze, Champignons und einige Milchlinge in geringen Mengen empfohlen.
Leider gibts hier nicht viele Flockis, sonst würd ich die Konservierungsmethoden auch selber mal testen. Dafür hab ich ne Portion getrocknete netzstielige Hexenröhrlinge daheim
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Viel Erolg und noch viele Flockis wünscht
Birgit