Re: Flaschenboviste...kulinarisch wertvoll?
Moin Leonie,
es wundert mich, dass du vorschlägst, die Boviste möglichst dünn zu
schneiden. Wenn man die Scheiben paniert, bekommt man das mykologische
Äquivalent eine PNP-Schnitzels (Panade-Nix-Panade). Kleine Boviste am
besten ohne alles in der Bratpfanne braten mit WENIG Fett, denn sonst
saugen sie alles auf und triefen. Als Würze nur Salz und weißer Pfeffer
(kein Cayenne-Pfeffer, der ist einfach zu scharf). Riesenboviste schneide
ich mindestens 2 bis 3 Finger dick und paniere sie anschließend (würzen
auch nur mit Salz und weißem Pfeffer). Auch diese Scheiben sollte man in
möglichst wenig Fett braten.
Guten Appetit
Thomas
Na, dann weis ich jetzt auch, was ich gestern falsch gemacht hab!
Mir gings ähnlich, ausser den kleinen Küglchen gestern nix gefunden.
Wollts auch mal versuchen, hab sie in kleine Scheibchen geschnitten (is ja dann kaum größer als eine Münze) und hab sie in Butter angebraten. Zum Schluss hatte ich eine mehr oder weniger schlabbrige Masse, die mit Sicherheit bei keinem Feinschmecker Jubelrufe ausgelöst hätte.
Gut, dann geh ich morgen nochmal in den Wald wo ich gestern war und hol mir die kleinen Kerlchen und schmeiß sie ganz in die Pfanne mit WENIG Fett 
EMMA