Re: Flaschenboviste...kulinarisch wertvoll?
Hallo Flaschenstäublings- Fans,
Flaschenstäublinge (Lycoperdon perlatum) gibt es bei uns derzeit viele. Solange es noch Minis sind, sind sie eine Bereicherung des Mischpilz- Gerichtes. Als Mono- Gericht habe ich sie allerdings noch nicht gegessen.
Hier ein paar Bilder dieser Art am gestrigen sonnigen aber kalten Herbsttag in Ostthüringen:
![[image]](http://home.arcor.de/ib/ib-thumser/pub-pictures/fs_1.jpg)
![[image]](http://home.arcor.de/ib/ib-thumser/pub-pictures/fs_2.jpg)
![[image]](http://home.arcor.de/ib/ib-thumser/pub-pictures/fs_3.jpg)
Gruß g
Hallo zusammen,
das heutige Prachtwetter genutzt und am späten Nachmittag noch in den Wald!
An Speisepilzen gab es nur einige Trompetenpfifferlinge, zwei Lachsreizker
unter Weißtanne, eine (!) Marone, einen Waldchampignon und einige total
verregnete Parasole. Alles in allem ein glatter Reinfall...
Unterwegs fielen mir aber die Massen an Flaschenbovisten auf. Mit leerem Korb
und Magen wagte ich das Experiment und nahm 10 schöne Stücke mit nach
Hause. In der Literatur wird ja geweissagt, daß, solange die Gleba noch
weiß ist, man die Pilze durchaus essen könne.
Ich habe sie paniert (in mit Cayenne-Pfeffer frisierten Semmelbröseln) und
goldgelb angebraten. Als Beilage zu z.B. Wildgerichten ist das bestimmt
eine gelungene Abwechslung...(war sehr lecker - nicht nur was für die
Nehbergs unter uns)!
Frage: wer kennt noch andere Verwendungsmöglichkeiten ?
Viele Grüße: Eric