Re: Täublinge allerorten
Hi Wolfgang,
danke für den Tipp! War heute nachmittag im Wald und habe es gleich
ausprobiert. Ich habe diverse Täublingsarten gesammelt, dem Geruch nach
waren es hauptsächlich Heringstäublinge. Keiner davon war bitter (die
signalroten habe ich erst gar nicht erst probiert). Die grünen waren
leider alle zu madig, habe ich stehenlassen. Zusammen mit dem Parasol, den
meine Frau gefunden hat, ergab das ein gutes Pilzgericht. Die Täublinge
waren etwas trocken aber wohlschmeckend, definitiv des Mitnehmens würdig.
Sonst ist mir aufgefallen daß der Artenreichtum seit dem letzten Wochenende
enorm zugenommen hat, es gab massenhaft Rotfußröhrlinge, Rote
Gallerttrichter, ein paar Judasohren (zu wenig zum Sammeln), die üblichen
Stinkmorcheln (eines Tages trau' ich mich und probier die Hexeneier),
Kahle- und Samtfußkremplinge und jede Menge Zeug das ich nicht kenne. Der
September naht, langsam scheint es wirklich loszugehen.
Abraxas
nicht nur Heringstäublinge riechen nach Hering, sondern z.B. auch R. violeipes, den es hier derzeit in Massen gibt. Als Unterscheidung dient die Eisensulfat-Probe (nur Heringstäublinge werden grün)