Saumpilze und Co.
-Schuppiger Porling: lasse ich im Frühjahr nie stehen, wenn ich einen finde,
das fruchtig-gurkige Aroma kann man in vielen Kochfantasien aufgehen
lassen.
- Perlpilz getrocknet: einer der besten Trockenpilze.
- Schopftintling: kann man entgegen landläufiger Meinung sehr gut trocknen.
(auf einem Dörrgerät). Für weisse Saucen, etc. unentbehrlich.
Was den Behangenen Faserling betrifft: Da stellt sich die Schwierigkeit, dass
die ganze Gattung der Zärtlinge, Faserlinge, Mürblinge und wie sie alle
heissen, ein schwieriges Gebiet zum Pilzebestimmen, (nicht nur für den
Anfänger) ist!
Deutliche Exemplare habe ich schon versucht.
Geschmacklich sehr gut als Mischpilz verwendbar, aber nicht unentbehrlich.
Interessant ist allenfalls, dass man sie manchmal schon früh im Jahr findet,
wenn sonst fast nichts da ist...
Hallo an Euch alle und danke für die Antworten.
Perlpilze zu trocknen, das hat mich ja sehr gewundert, denn dazu hatte ich schon vor längerer Zeit gelesen, dass es nicht geht, weil die Pilze immer wieder Feuchtigkeit anziehen. Ein diesbezüglicher Versuch meinerseits schien das auch zu bestätigen: Matsch und Maden. Ich vermute also die Verwendung von Dörrgerät und Schraubgläsern. Seit dem letzten Jahr habe ich mir auch solch ein Gerät zugelegt. Leider gab es seitdem nicht eben viele Pilze, so dass ich schon vor Verzweiflung Pflaumen gedörrt habe.
Schopftintlinge, die ich ebenfalls schätze, zu trocknen, da hätte ich auch nicht vermutet, dass das funktionieren könnte. Das sollte man ja fast mal probieren.
Den schuppigen Porling habe ich vor etlichen Jahren auch schon mal gekostet, nicht schlecht, Gott sei Dank schmeckt er aber gebraten nicht mehr nach frischen Gurken.
Ja, der Vorteil von Candolls Saumpilz ist, dass er fast das ganze Jahr über und eben auch sehr zeitig und dann auch noch oft in großen Gruppen hier zu finden ist. Deshalb hat es mich schon lange interessiert. Ich werden vielleicht doch bei Gelegenheit mal einen Versuch machen.
Viele Grüße - Pio