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Re: Gymnopus fusipes,Cortinarius spec.,Lactarius s

Christoph G, (vor 8075 Tagen) 2.778 Beiträge @ Werner

Also die spindeligen Rüblinge, die ich kenne sehen schon sehr verschieden von deinen aus, deine Stiele sind für mich zu glatt und zu hell und zu wenig in sich verdreht, aber ist halt nur so ein Eindruck. Der Schleierling KÖNNTE C. alboviolaceus sein der weißviolette Dickfuß.
Bei deinen Milchlingen dachte ich auch an zwei Arten und an blennius beim zweiten oder auch fluens, falls die Milch beim schütteln wegspritzt.
Aber mehr fällt mir dazu auch nicht ein.

LG Christoph

Hallo an alle,
habe wieder einmal ein paar Arten gefunden, die mir Kopfzerbrechen bereiten.
Am meisten davon ein Gymnopus cf. fusipes (Spindeliger Rübling), der mir
nicht so recht gefallen will. Eigentlich spricht ja vieles dafür, stark
wurzelnder Stiel mit bräunlichen Flecken. Aber zuerst mal die Größe: die
größeren waren deutlich über 10 cm im Durchmesser. Und dann die sehr
engstehenden, praktisch weißen Lamellen auch bei den voll ausgewachsenen
Exemplaren. Allerdings hatten sie einige Rostfleckchen, die ja wieder für
fusipes sprächen. Naja, irgendwie denke ich schon, daß es fusipes ist,
denn ansonsten fällt mir nix dazu ein. Im feucht-moorigen Milieu. In
direkter Nachbarschaft waren eigentlich nur Fichten, vielleicht habe ich
doch einen möglichen Laubbaum übersehen. Aber auch da war ich mir
eigentlich relativ sicher.

Dann dieser Cortinarius, gewachsen im Mischwald (Fichte, Buche u. a.
Laubbäume). Mäßig feucht. Leicht lila Schein auf dem Hut und am Stiel.
Velum bei jungen Exemplaren weiß.

Ein Lactarius, der mich schon öfters gefoppt hat, den ich aber noch nicht
mikroskopisch in der Mache hatte. Interessant daran ist, daß er jung eher
ziemlich lila ist, so in Richtung trivialis und etwas älter mehr nach
albocarneus aussieht. Hat jemand schon mal eine Idee, bevor ich das
Mikroskop anwerfe? Gewachsen ist er bei Fichte und Birke, eine kleine,
junge Buche in der Nähe kommt wohl eher nicht in Frage. Die Milch ist nach
kurzer Zeit arg bitter.


Diesen Marasmius halte ich für torquescens, in letzter Zeit öfters im
Buchenwald gefunden. Da der Stiel nicht glänzt, glaube ich eher an
torquescens als an cohaerens. Würdet ihr zustimmen?

Mycena leucogala oder auch Mycena galopus var. nigra, je nach
Autorenauffassung:
Mycena rosella, die recht schön rot gefärbte Lamellenschneiden hat - kommt
leider auf dem Bild nicht raus.

Und dann noch Lactarius semisanguineus (Spangrüner Kiefernreizker) - denn was
anderes fällt mir dazu nicht ein. Bei Kiefer, im Feucht-Moorigen, Milch
karottenrot, dann weinrot. Später vergrünend - wie der ganze Pilz.

Und zuletzt noch mal die stark nach Anis riechenden Lentinellus cochleatus
(Anis-Zähling).

Für Hilfestellungen bin ich - wie immer - sehr dankbar.
Gruß,
Werner

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