Re: Schopftintling
Hallo,
in der Tat handelt es sich beim Spargelpilz, wie der Schopftintling auch genannt wird, um einen der besten Speisepilze. Bei uns gibt es allerdings schon Leute, die ihn schätzen und sammeln.
Manche essen ihn am liebsten mit Salz und Pfeffer gebraten direkt aus der Pfanne andere schwören auf die Stiele als Spargelersatz mit Sauce Hollandaise.
Ich finde ihn als Toast recht lecker. Hierzu dünste ich zuerst junge, festfleischige Schopfis (bei Fingerdruck darf der Hut nicht nachgeben, er muss dicht am Stiel anliegen) bei mittlerer Hitze in Butter an. Kleiner Tipp: Mit etwas Öl sengen sie nicht an. Wenn der Boden der Pfanne mit austretendender Flüssigkeit bedeckt ist, wandern sie auf den Toast. Auf die Weissbrote lege ich jeweils eine Scheibe gekochten Schinken, darauf die gedünsteten Schopftintlinge. Wer mag, würzt noch mit einer leichten Prise Salz und Pfeffer nach. Dann die Toasts mit Gouda abdecken und bei 180° C für etwa 15 bis 20 Minuten in den Backofen schieben. Sobald sich der Käse über den Erhebungen durch die Pilze goldbraun verfärbt, sind die "Schinkentoasts mit Spargelpilzen" fertig.
Guten Appetit!
![[image]](http://www.constyle.de/pics/toast_mit_schinken_und_schopfis.jpg)
In meinem Revier spriessen seit einiger Zeit auch sehr appetitlich
aussehende Schopftintlinge. Der Duft und das Aussehen der jungen
Exemplare haben mich dazu veranlasst diese Pilzart zumindest als
Mischpilz ins Auge zu fassen. Alle mir zugänglichen Informationen
waren positiv bis hin zu Aussagen wie: "Einer der besten Speisepilze
überhaupt"
Mir persönlich ist es allerdings ein Rätsel, wieso das dieser
Schwammerl praktisch von jedem ignoriert wird. Ich persönlich
hab noch keinen getroffen, der diesen doch so hochgepriesenen
Pilz im Korb hatte (..und ich komme viel im Holz herum)
Vielleicht kann einer der hoffentlich zahlreichen Leser dieses
Beitrages, mir Informationen über Zubereitung, Geschmack und
Bekömmlichkeit dieses Pilzes "rüberwachsen" lassen.
Besten Dank im voraus