Re: Lyophilisation ...????
Hallo David ,
die Lyophilisation ist mir aus meiner Zeit in der Pharmazie noch gut in Erinnerung ! Dort wurden Gerinnungsreagenzien lyophilisiert , funktionsweise etwa so , das Produkt (flüssig , Ausgangsstoff menschliches Plasma) wurde zu 1ml in kleine Glasbehälter abgefüllt u. Gummistopfen lose aufgesetzt , danach die Lyo-Kammer damit bestückt. Bei leichtem Vakuum wandert die Feuchtigkeit aus dem Produkt in den sogenannten "Eiskondensator" u. lagert sich dort ab .
Der verbleibende Rest in den Glasbehältern hat sich in eine leichte, flockige , trockene Masse verwandelt u. kann so gut gelagert werden , zur Verwendung setzt man einfach wieder einen ml Wasser zu .
Dieses Phänomen ist wohl jeden Autofahrer(in) in der kalten Jahreszeit bekannt wenn sich im Fahrzeuginneren die Scheiben beschlagen , die Feuchtigkeit kondensiert immer am kältesten Punkt !
Wie die Verfahrensweise in der Lebensmittelindustrie gehandhabt wird , keine Ahnung ! Ein gefundenes Prachtexemplar von Boletus satanas wurde von der Österr. Mykologischen Gesellschaft derart präpariert u. zeigt sich so dem Publikum . Leider sind diese Anlagen relativ klein u. so werden eine größere Menge Schopftintlinge wohl Zukunftsmusik sein . Fall`s Du da andere Infos hast , gerne mehr !!!
Aber auf Grund der gesteigerten Autolyse von Copr. comatus , dürfte bereits der Transport zu so einer Anlage ein Problem darstellen , außer man hat eine Vor-Ort !
Grüße Walter