Re: Incertae sedis?
Hallo Jens,
Da wäre es ja fast
angebracht, Naturwissenschaftler auch ein wenig Philosophie studieren zu
lassen, so wie die Lehramtsanwärter ein wenig Pädagogik studieren dürfen.
Das schadet sowieso nicht
Meines Wissens war es ein Philosoph, der festgestellt hat, dass in den Naturwissenschaften genügend "Glauben" und "Vorurteile" existieren. Schlag nach bei ---> Thomas S. Kuhn; "Paradigma". Jeder Mensch, nicht nur der Naturwissenschaftler, lebt mit einem "Glaubenshintergrund", der nicht weiter hinterfragt wird, aber von dem aus neue Thesen und Vorstellungen entwickelt werden. Diesen Hintergrund nennt Kuhn "Paradigma". Die Newton'sche Mechanik galt z.B. lange Zeit als festes "Gewissheits-inventar" der Physiker, bis dann Einstein kam ....
Grüßle
Juergen