Re: 1. Becher gesmafft
Hallo Jens!
Präziziere mal dein "drauf rumdenken"
LG, Jens
Also in meiner althergebrachten Angabe wäre es für
Becher 1 = 13,2-16,2 x 3,8-4,6
Becher 2 = 13,0-15,2 x 4,0-4,7
Wobei ich mich hier extra bemüht habe, alles zu messen, auch, wenn es augenscheinlich die gleiche Größe wie die Nachbarspore hat (wegen des Programms halt).
Wie gesagt, sonst schaue ich, was üblich ist und suche ein paar Ausnahmen nach oben und unten.
Die Sporen der Cenangium sind ziemlich reif, so in dem Rahmen halten sich momentan die Werte meiner Aufsammlung, können aber sicherlich durch Optimalreife noch ein klein wenig zulegen.
Zottos Fund auf der DVD ist z.B. so bemaßt:
(13)14-17,5(20) x 4,8-6,0
wobei man hier getrost den 20-iger weglassen kann, das war dann schon ein Ausrutscher oder Überreifer.
Die Breitenangabe harmorniert schon viel schlechter, juckt mich persönlich aber erst mal überhaupt nicht, weil es nur 1 Fund ist.
Andere Angaben wären:
Ellis:
12-15 x 3,5-5
Nordic:
10-16 x 4-6
Die Frage ist, was konkret kann ich aus der Smaff-Auswertung herauslesen, was mir bei einem problematischeren Fall weiterhelfen könnte oder anders gefragt, würde ich die 2.Messung mit Diagramm auf das Gesamt-Diagramm legen, würde ich es noch für das gleiche halten oder kämen mir womöglich noch schneller Zweifel, dass es was anderes ist.
Bei dem vorliegenden Pilz ist es einfach, weil er noch andere schöne Merkmale hat und auch substratspezifisch ist, also die Bestimmung passt sehr sicher.
Hast du vielleicht mal ein Beispiel, wo dir die statistische Auswertung dabei geholfen hat, zwei mikroskopisch sehr ähnliche Arten voneinander zu unterscheiden?
VG Ingo W