Re: 1. Becher gesmafft

Krötenhocker, (vor 5371 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

Und ich dachte, das wäre günstig für den Anfang.
Auch bin ich ziemlich vorsichtig, nur nicht zu viel quetschen, habe ich
gedacht.
So ängstlich bin ich sonst auch nicht, obwohl die unausgespuckten Sporen zum
größten Teil sowieso schon die Größe der entlassenen erreicht hatten.
Das ist auf jeden Fall so, das Messverhalten ist wie eine Handschrift.

Deshalb sollten wir eigentlich alle mit Druckschrift schreiben, übertragen gedacht. Bei den Basidios, die nicht gerade eine total uncoole Form ist es ja einfach, Regeln auszustellen, damit alle gleich messen. Bei Ascos ist es dadurch, dass man oft nur Quetschpräparate machen kann, ungleich schwieriger, alle zur gleichen Mess-methodik/taktik zu bekommen.

Das man reife Ascos braucht, ist schon klar, aber wie du jetzt schriebst, hast du auch nur sehr vorsichtig gequetscht. Vielleicht ist das guter Ansatz- hauptsächlich reife Sporen im Präparat zu haben. Ich erfinde jetzt mal schnell das Quetschgewicht. Das ist ein genormtes Gewicht, das auf das Deckgläschen gestellt wird und mit einer Kraft von sagen wir mal 50 N eine Minute auf das Quetschpräparat drückt. Es gibt dann noch ein ein bischen schwereres für 20x20 Deckgläschen und jeweils eins für sehr zähe Ascos mit 100 N :-)

Allerdings hat man nach dem Messen leider öl auf dem Deckglässchen, was ein Nachquetschen, da man ja vorher so vorsichtig war, für weitere Untersuchungen zur Sauerei macht.

Vielleicht nehme ich noch mal einen, der "stäubt", vielleicht sind
sie dann dicker.

Ja, bitte..

Verstehe ich nicht, was soll ich einstellen?

Du kannst die Rundungsstellen der Sporenwerte auch auf 0,5 µm stellen (auf dem Tab"Einstellungen" Nachkommastellen)
In der Doku habe ich beschrieben, wie ich die Werte jeweils runde (aufrunden, abrunden)

Ich verstehe schon die Gedanken, aber wenn es eine klare Richtlinie gäbe, an
die sich alle anlehnen, dann wären ja bei den Größenangaben zur speziellen
Art auch die Unterschiede in der konservativen Angabe geringer.

Sehr wahrscheinlich, aber mit dieser Angabe kann man mathematische Vergleiche zwischen den Mittelwerten durchführen.

Wie du ja schon mal schriebst, muss man das alles etwas austesten, um
vielleicht den hilfreichen zusätzlichen Informationsgewinn zu erkennen.

Schon alleine, dass du sofort siehst, ob die Angaben aus vitalen oder exsikkierten(gibts das Wort?) Präparaten sind, sollte doch für dich als Zotto-belesener, ein enormer Informationsgewinn sein.

Vielleicht hat ja ein anderer Programm-Tester, der schon länger damit
arbeitet mal ein Beispiel für mich, wie die statistische Auswertung
geholfen hat, eine Art von einer anderen ähnlichen abzugrenzen.

Mit Smaff kann das nicht gewesen sein, da erstens die Version mit den Tests noch nicht lange bei den lieben Freiwilligen war, und eigentlich der Tab "Stichprobenvergleich", wo ja bis jetzt nur der Scatterplot zu sehen ist, mal diese Vergleiche ermöglichen soll. Aber da muß ich mich erst einlesen.
Ich dachte zuerst, man macht einen Mittelwert t-test und das wars....
Ist leider schwieriger und wird wieder einige Zeit kosten. Deshalb bin ich auch so wankelmütig, was die Weiterentwicklung angeht, wenn so wenig Resonanz kommt und ich das Gefühl bekomme, ich mach das nur für 10 Leute, die es hinterher wirklich anwenden und/oder es ist womöglich der falsche Weg. Den Zehnen kann ich besser eine Excel-Tabelle mit den Tests rübermailen und die rufen mich dann bei Probs persönlich an.

Ingo, Christoph H. hat doch Arten getrennt. Vielleicht sagt er ja was dazu.

LG, Jens

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