Re: Lactarius trivialis leider gar nicht so trivia
Hallo Andreas,
da haben wir uns vielleicht etwas misverstanden. Nicht dass ich Deine Methode
als solche ungeeignet empfände. Ich meinte viel eher, dass ich nicht viel
davon halte, diese statistisch abgegelichenen Messwerte, die dann ein sehr
genaues Resultat zeigen (vorspielen?).
Ich denke, es geht hier mehr um Vergleichbarkeit als um erhöhte Genauigkeit.
Die Genauigkeit wird allerdings mit erhöhter Anzahl an Messungen größer, was bei deiner Methode nicht sein muß.
Ich für meinen Teil habe bisher keine Probleme damit gesehen, entsprechend
viele Sporen zu messen (mal 20, mal mehr), mir die Extremwerte per
Augenschein rauszuklammern und mit dem Taschenrechner einen Mittelwert zu
bilden. Ob ich da nun im 95%-Bereich liege oder nicht, ist mir eigentlich
ziemlich wurscht.
Hier kommt dann noch die Fehlerträchtigkeit des Taschenrechnereintippens
hinzu 
Ich fange ja gerade mal mit diesen Messungen an, aber ich finde es schon interessant, hinterher sagen zu können, dass weitere Sporen dieses Pilzes mit 95%iger Wahrscheinlichkeit in den angegeben Größenbereich fallen.
Funga Nordica arbeitet nur mit 90%igem Vertrauensniveau. Da dürften dann die Sporengrößenangaben noch weiter zusammenlaufen, wenn ich das richtig verstanden habe.
LG, Jens