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Nachtrag

Der Juergen, (vor 5340 Tagen) 2.227 Beiträge @ Der Juergen

Ich hatte irgendwo gelesen, dass dieser Tulpenbecherling in Biotopen mit nährstoffreichen Böden vorkommt, also Wälder, die auf guten Böden stocken. Bei uns in der Region sind aber die guten Böden (z.B. Löß oder Aueböden) ausnamslos in landwirtschaftlicher Nutzung. So gut wie alle Wälder auf Lößböden sind im Zuge der landwirtschaftlichen Kultivierung vernichtet worden. Darüber kann man mal ein bisschen nachdenken. Oft ist es nämlich so, dass mykologisch interessante Stellen (Hotspots) immer da vorkommen, wo der Untergrund (Böden, Geologie) interessant ist. Bei uns auf der Alb sind das oft lehmige, wasserführende fluviale Ablagerungen, die kleinflächig vorkommen können (Alblehm, oder Tertiäre Lehme, Feuersteinlehm, auch tertiäre Sande usw usf.), oder geologische Störungen oder Übergänge geologischer Schichten.

Grüßle
Jürgen

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