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Re: Antwort!

Werner, (vor 7304 Tagen) @ florian31

Hallo,

ja, ich für mich werde mich wohl mal langsam herantasten an nicht-abgekochte
hallimasch mit einigen hüten, mal sehen, was dann passiert. ich denke
eigentlich nichts, bin eher robust, was meinen magen angeht.

Ja. Aber - nicht vergessen, lange kochen tue ich die schon - ca.15 min in der Suppe. Ich habe noch nicht versucht, die einfach anzubraten. Da könnte ich mir mehr Unverträglichkeiten vorstellen, denn wie will man sicher gehen, ob die wirklich durch sind - es sei denn, man liebt Holzkohle.

wegen schwermetallen, radioaktivität etc? oder einfach nur so? und ich hab
mir das jetzt so vorgestellt, dass ein psv sich zu 80 prozent von selbst
gesammelten pilzen ernährt*g. nein quatsch, aber die auswahl muss doch
sehr groß sein, wenn man so viele arten kennt...nun ja, das wäre dann ein
neues thema ;)

Klar. Bloß ist es halt so, daß man sich mit der Zeit an Pilzen ab"frißt". Ich mache z.B. auch keine Mischgerichte mehr, seit ich das Lockwald-Buch gelesen habe und seitdem erst weiß, wie einzelne Arten wirklich schmecken. In den 6-Maronen-4-Champi-30-Stockschwämmchen-20-Raublättrige-2-Steinpilze ... Gerichten schmeckt man doch eh nix mehr raus. Ich persönlich halte es auch für kulinarisch daneben, z.B. Perlpilze mit Steinpilzen zu mischen, oder Fichtenreizker mit Maronen zu verbrutzeln. Alles Geschmackssache. Aber ich bin halt mal Purist geworden und mische bestenfalls Arten mit wenig Eigengeschmack zu anderen mit viel Eigengeschmack - und das auch nur selten. Mit Freude esse ich eigentlich nur noch auf der heißen Platte gebratene Brätlinge, Mäandertrüffeln im richtigen Alter leicht in Butter angebräunt, Steinpilze in einem Lockwaldrezept, panierte Parasole (keine Safranschirmlinge), ab und an mal ein Hallimaschsüppchen und mal hin und wieder ein Einzelexemplar (oder wenige) von etwas, das ich geschmacklich testen will. Ganz selten auch mal was anderes wie Schopftintlinge, Champis, Rauchblättrige, Morcheln etc. Wie gesagt, 4-5 mal im Jahr reicht mir dicke. Vor Kurzem hatte ich gut Rotkappen gefunden und nicht so recht gewußt, ob ich die mir abends geben will. Am Parkplatz traf ich dann jemanden, der noch begeistert Pilze gegessen hat und über meine Rotkappen froh war. Das geht mir öfters so und meistens nehme ich die Speisepilze gar nicht mehr mit - außer den Steinpilzen und Pfifferlingen, die ich immer innerhalb der Familie loswerde.

Gruß,

Werner

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