Re: Die Legende vom giftigen Ritterling - Teil 2
Hallo Ingo,
Da ich ursprünglich aus der Gegend um Nürnberg komme, liegt mir das THema Grünlinge auch am Herzen. In den dortigen Kiefernwäldern wächst die Art häufig und wird seit hunderten von Jahren von vielen Pilzsammlern ohne Nebenwirkung gegessen. Natürlich kann man nach den Erkenntnissen der letzten Zeit diese Art nicht mehr zu Speisezwecken freigeben aber man macht sich Gedanken über diesen Widerspruch.
EineEin möglicher Verursacher wäre die seltene, nur bei Zitterpappel wachsende Varietät des Grünlings. Stammen die Meldungen zur Giftwirkung nicht aus Gegenden wo die normale Art wegen der Böden und Begleitbäume garnicht wächst? Vielleicht handelt es sich doch um zwei getrennte Arten?
Gruß Gerhard