Re: Die Legende vom giftigen Ritterling - Teil 2
Hallo Ingo,
die Vergiftungsfälle sollen sich allesamt mit der Variante aus den
sandigen Kiefernwäldern ereignet haben. Also genau jene, die ich hier
zeige und die eben gerade in Massen herauskommen. (T. equestre)
Woher hast Du diese Information? Würde mich interessieren... Ich dachte, die polnischen Fälle seien die Laubwaldgrünlinge gewesen. Fände ich interessant!
Eine Trennung der Grünlinge in mehrere Arten ist aus aktueller Sicht
nicht nachvollziehbar.
Sagt wer? Und was ist die aktuelle Sicht? Mein Stand der Dinge ist, dass der Grünling aus aktueller Sicht eher noch feiner aufgedröselt wird, insbesondere in Nordeuropa. Die Grünlinge, die ich aus Buchenwäldern über Lehm kenne (Südpolen) und die aus Sandkiefernwäldern haben doch u.A. eine andere Fleischfarbe. Kennst Du aktuelle genetische Untersuchungen, die das Zusammenwerfen stützen? Würde mich auch sehr interessieren.
Zumal gerade die Espen der Kiefernritterlinge
liebster Ersatzwirt zu sein scheinen.
Kann ich nicht beurteilen - ich finde zu selten Grünlinge (liegt an meiner Wohngegend)
LG
Christoph