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Re: Gedanken zu "Schadet Pilzesammeln?"

Leonie, (vor 9666 Tagen) 658 Beiträge @ Wolfgang F

Hallo Leonie,
hast Du schön gesagt! Aber es geht um mehr: Wir sind zwar keine Naturfrevler,
aber auch keine Naturschützer, wie Karl uns weismachen will.
Wir sind Naturnutzer.
Die Natur zu nutzen und ihr Pilze (Beeren, Kräuter, ...) zu entnehmen, da
spricht auch meiner Meinung nach nichts dagegen, solange es
verantwortungsvoll und gemäßigt (das Modewort dazu heißt: nachhaltig!)
geschieht.
Und diese Lebensweise muß irgendwie Teil einer Art 'Ehrencodex der
Pilzsammler', muß Teil unserer Ethik werden - dann braucht man keine
Verbote, sondern das Problem regelt sich von alleine. Bei Dir ist es schon
so: Leider sehen das nicht alle Pilzsammler so, besonders die, die nur
Röhrlinge kennen, räubern diese hemmungslos.

Ich dachte diese Typen sammeln eh am liebsten Gallenröhrlinge! :-)
Mal ehrlich - meinst Du die Nurröhrlingssammler heimbsen auch seltene Rotporer (für viele sind Rotporer gleich Teufelszeug - Satansröhrlinge - habe selbst schon jemand erlebt, der behauptete massenhaft Satansröhrlinge ständen im Reinhardswald rum. Auf Buntsandstein! Werden wohl Flockis gewesen sein.) und Bitterröhrlinge etc. (Strubbelköpfe und Parasitenröhrlinge sind bei uns übrigens sehr häufig) ein. Die Sammeln doch meist nur Maronen, Steinpilz und Rotfüße (von denen halte ich ja kulinarisch so gar nichts!). Von den beliebten Röhrlingsarten sind doch nur die Rotkappen weniger geworden. Und ich tippe da eher auf Stickstoffdüngung!

Frage: Wie kann man Deine Position Allgemeingut werden lassen?

Den Leuten klar machen das Sammeln mit Ziel und Verstand mehr Spaß bringt!

Grüße,
Wolfgang

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