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Nudelauflauf mit getrockneten Pilzen

Martl, (vor 8445 Tagen) 796 Beiträge @ Werner

Hallo Werner,

eines meiner Lieblingsgerichte mit getrockneten Pilzen ist folgendes:

Zutaten:

Butter
Lauch
Mehl
passierte Tomaten
getrocknete Pilze
Sahne
Maccheroni (Barilla) oder sonstige Nudeln
geriebener Käse (Emmentaler o.ä.)
Gewürze (Salz, Pfeffer, Petersilie; Bohnenkraut)

Zubereitung:

Butter im Topf schmelzen
kleingschnittenen Lauch andünsten
3 EL Mehl mit Schneebesen zu einer Mehlschwitze einrühren
mit dem Einweichwasser der Pilze (30 Minuten vorher einweichen) unter Rühren aufgiessen
eine Packung passierte Tomaten (500g) und 200 ml Sahne dazugeben
frischgemahlenen Pfeffer (reichlich), frische oder tiefgefrorene Petersilie und getrocknetes Bohnenkraut zugeben und mit Salz abschmecken
ggf. mit Wasser die Flüssigkeitsmenge zu einem Liter ergänzen (am besten Topf mit Skalierung innen verwenden)
Das ganze unter ständigem Rühren aufkochen lassen

250 g Nudeln (ungekocht) und die eingeweichten Pilze in eine Auflaufform geben und vermischen. Die oben beschriebene Soße darübergeben und nochmals mischen, damit alles gut vermengt ist.
Das Ganze mit geriebenem Käse bestreuen und 30 Min. bei 170 °C im Ofen überbacken.
Danach rausnehmen und noch 5-10 Minuten stehen lassen.

Voila, fertig. Reicht für 4 Personen!

Es gibt wohl für jeden ein persönliches Optimum, was die Menge der Pilze im Verhältnis zu den Nudeln angeht. Einfach mal auspropieren.

Das Rezept schmeckt auch lecker mit frischem Gemüse statt Pilzen! Dann halt mit Gemüsebrühe aufgiessen.

Grüße & guten Appetit
Martl

Hallo,
mich würden mal alle Eure Steinpilzrezepte und -zubereitungsformen
interessieren.
Einerseits habe ich festgestellt, daß getrocknete und wieder eingeweichte
Steinis durchaus aromatischer sind. Dennoch würden mich auch mal ein paar
(erprobte) Rezepte interessieren, wie man Steinis frisch so überall
zubereitet.
Und - was haltet Ihr vom Einfrieren, Trocknen usw.
Außerdem würden mich auch Erfolge/Mißerfolge bei anderen Pilzen
interessieren. So habe ich z.B. erstaunlicherweise keine tollen Erfolge
mit Herbsttrompeten gehabt - die schmeckten nach fast nichts. Vielleicht
lag das ja daran, daß sie zu spät und zu alt gesammelt wurden - außerdem
relativ feucht. Habe sie aber getrocknet und dann wieder gewässert.
Ebenso Trompetenpfifferlinge. Nicht so der Hit bisher in meiner Küche.
Erstaunlich gut waren beispielsweise Rauchblättrige Schwefelköpfe - ich fand
die hatten mehr Biß und waren besser, als viele anerkannte Röhrlinge.
Und - wie sieht es mit dem "Entschleimen" von Maronen aus? Wer hat
da Erfahrungen, außer daß man das "Futter" bei allen, außer ganz
jungen, wegschneidet?
Fragen über Fragen kulinarischer Art.
Laßt mal hören, auch wenn Ihr z.B. eigenartige Zubereitungen wie Silieren und
dgl. praktiziert.
Viele Grüße,
Werner

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