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Re: Aaaalso, Ralph ...

Birgit, (vor 9547 Tagen) 2.644 Beiträge @ damijan

Hallo damijan,

Ich betrachte nicht das MENSCHLICHE LEID von der karitativen /
volkswirtschaftlichen Seite, sondern die Tatsache, dass dieses Leid so
notwendig ist wie ein Loch im Kopf und dazu noch in gewissem Grade
mutwillig herbeigeführt wurde. ES HÄTTE JA NICHT SEIN MÜSSEN, oder? In die
gleiche Kategorie stelle ich in der Tat auch Raucher, Trinker,
Risikosportler u.ä. Sie tragen ein objektiv GRÖSSERES GESUNDHEITSRISIKO,
das sich vermeiden lässt. Osteoporose mit anschliessendem
Hüftgelenkshalsbruch ist eine Alterserscheinung für die man im Ggs. dazu
ebenso wenig kann wie zum Beispiel für eine Diabetes. Du verstehst doch
genau, was ich meine!

Alles richtig mit Rauchern, Trinkern, Sportlern. Falsch ist hingegen, daß Diabetes immer unverschuldet ist, die meisten Diabetiker sind Typ II-Diabetiker, also Altersdiabetiker, deren Diabetes durch "selbstverschuldetes" Übergewicht verursacht wird. Der Faden läßt sich beliebig weiter spinnen, hohes Risiko an Herzkreislaufkrankheiten bei Übergewicht, mangelnder Bewegung, Streß im Beruf und ungesunder Ernährung, Verschleißerscheinungen der Gelenke (künstliche Hüftgelenke z.B.) bei Übergewicht, Zecken-Borreliose bei Pilzsammlern, Infektionskrankheiten nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder nach Fernreisen, Querschnittslähmungen nach durch Leichtsinn entstandenen Unfällen, Depressionen verursacht durch die eigenen persönlichen Lebensumstände, alles mehr oder weniger selbstverschuldet.... Da kann man beliebig weitermachen. Wo willst du da die Grenze ziehen? Riskozuschläge für alle angesprochenen Gruppen, oder eine generelle Verordnung von oben einer risikoarmen, gesunden Lebensweise?

ES GEHT UM
VERMEIDBARE RISIKEN UND KOSTEN FÜR DEN EINZELNEN WIE FÜR DIE
GESELLSCHAFT!!! Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?

siehe oben.

Gruß

Birgit

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