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versicherung, pilzfrau auf abwegen, sorry

bea, (vor 9546 Tagen) 231 Beiträge @ Walter

Nicht jeder würde sich
diese Beiträge auch leisten können , was macht er dann ? Siehe
Risikogruppe der Autofahrer ,muß er dann sein Auto stehen lassen um dem
verminderten aber vorhandenen Risiko der Fußgänger anzugehören ?
Der Reiche kann seinen Körper ruhig mit Nikotin u. Alkohol schaden , die neue
Leber ist ja quasi schon bezahlt , pervers !
Deshalb gibt es ja den "Sozialstaat" mit , zugegeben , all seinen
Auswüchsen ,
damit jeder , unabhängig seiner finanziellen Lage , die gleiche Versorgung
erhält !

das hat nichts mit sozialstaat zu tun.
sondern mit der idee einer versichertengemeinschaft.
eine solche gründet sich auf eine vielzahl von mitgliedern mit unterschiedlichen risiken (hausrat/haftpflicht/krankheit...). alle sparen ihre beiträge UNABHÄNGIG VON IHREM ERWERB in einen großen topf für den fall des falles. der vorteil, FALLS EINEM etwas passiert, was mächtig kohle kostet, kommt das geld dafür aus dem großen topf.

das bedeutet: kommen viele teure fälle vor, erhöht sich der beitrag für alle (mal ausgenommen die sauerei, dass die verwaltung der versicherung zu viel geld schluckt) UND UMGEKEHRT.

diese idee gibts schon lange. schon über hundert jahre.

tja. bei pflichtversicherungen in deutschland gibt es keine wahl. da muß man zahlen. ob man will oder nicht, ob man das sytem anerkennt oder nicht. um so mehr wird diskutiert. "warum soll ich den durch-unfall-auto-sanierer/raucher/trinker von nebenan mitbezahlen?"

um eine sache zu beurteilen, betrachtet man sie am bestem in ihren extremen:

a: alle zahlen gleich, egal welches risiko ein jeder hat. (das heißt, der risikosportler zahlt genausoviel wie hausfrau gertrud)

z: jeder zahlt für sich, je nach lebenslage/bedingungen. (das heißt, ein raucher/trinker/krebsoperierter zahlt enorm viel, egeal wie sein erwerb aussieht.) den status zu prüfen kostet geld, das wird auf alle umgelegt.

wo ist die grenze zwischen a und b?

damijan?

vielleicht passt einem in puncto sport besser plan a und in puncto krankheit besser plan b?

allen passt alles anders besser? gleicht sich das nicht irgendwo wieder aus?

sollte gesunde lebensweise nicht woanders propagiert und honoriert werden als über versicherungsbeträge?

bea

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